Mit gleichen Waffen - Andreas Website 2020

Andreas Keßner
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Darsteller: 2 weiblich
                   3 männlich

Spieldauer ca. 110 - 120 Minuten

Dekoration: Wohnzimmereinrichtung

  
Hermann Rubert, Ende vierzig, steht das Wasser bis zum Hals. Seinem Installationsbetrieb droht der Konkurs. Mindestens hunderttausend Euro wären nötig, um Finanzamt und Gläubiger zu befriedigen. Doch wenn einen auch die Banken für nicht kreditwürdig halten, hilft nur noch ein Wunder. Und das zeigt sich in Form von Dr. Gregor Lessing nebst Gemahlin, die ausgerechnet vor dem Haus der Ruberts mit ihrem Rolls Royce eine Panne haben.
 
Diese einmalige Chance lässt sich Hermann nicht entgehen und da so schnell kein Automechaniker aufzutreiben ist, quartiert er die beiden nicht nur kurzerhand übers Wochenende bei sich ein, sondern spielt ihnen zudem den reichen Unternehmer vor.
 
Schließlich bekommt man nur dann Geld von anderen, wenn man selber genug hat. Und da die High Society nun mal nicht ohne Angestellte auskommt, wird mal eben seine Frau Bettina zur Haushälterin umfunktioniert.
 
Die Sache scheint aufzugehen. Denn als Hermann erfährt, dass die Lessings ein Anwesen für zig Millionen in ihrer Gegend erwerben wollen, denkt er sich, kommt es auf lumpige hunderttausend Euro auch nicht mehr an.
 
Doch in dem Moment, als er seinem Begehren Luft machen will, bietet ihm Dr. Lessing eine lukrative Geldanlage an. Einsatz: Hunderttausend Euro.
 
Die ganzen Bemühungen, sich von Dr. Lessing Geld zu leihen, scheinen vergebens gewesen zu sein. Doch da hat Sohn Hannes, der anfangs von der Vorgehensweise seines Vaters nicht begeistert war und dem die Machenschaften der Lessings eh Rätsel aufgegeben haben, den rettenden Einfall. Er schlägt die beiden mit gleichen Waffen und zieht ebenfalls eine todsichere Geldanlage aus dem Hut.
 
Herr Dr. Lessing und Gattin sind begeistert und bald darauf fliegen die Scheinchen nur so durch die Gegend. Denn womit niemand gerechnet hat: Nicht nur Herr Lessing, sondern auch seine Frau steigen, ohne das Wissen des anderen, in das Geschäft ein. Doch wohin jetzt mit den zweiten Hunderttausend?  

 

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